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Lexikon

Läuferknie oder Ilio-tibiales Bandsyndrom (ITBS)

Das Läuferknie oder Ilio-tibiales Bandsyndrom (ITBS) oder Tractussyndrom ist ein weitverbreitetes Schmerzsyndrom, das durch Überbeanspruchung des Bewegungsapparates vor allem bei Läufern auftritt.

Mögliche Ursache für das Schmerzsyndrom ist eine dauerhafte Belastung des Bewegungsapparates, wie sie bei Langstreckenläufen oder Radfahrern üblich ist. Begünstigt wird sie durch Beinachsenabweichungen (O- oder X-Beine), sowie Fußfehlstellung, wie sie langfristig z.B. nach Sprunggelenksdistorsionen (=Umknicken) auftreten können. Des Weiteren kann eine Schwäche der Beckenstabilisatoren das Auftreten von ITBS fördern. Dabei sinkt die nicht belastete Hüfte ab und es entsteht ein übermäßiger Zug am Tractus. Eine Über-Supination des Fußes beim Laufen, unterschiedliche Beinlängen und eine verkürzte unflexible Muskulatur, insbesondere an der Außenseite des Oberschenkels, sind weitere anatomische Faktoren, die ein Läuferknie begünstigen können. Zu häufige Trainingseinheiten auf nach außen abschüssigen Straßen, ein zu schneller Trainingsaufbau und zu viele schnelle Trainingseinheiten sind dagegen methodische Ursachen eines Läuferknies.

Das Piriformis-Syndrom

Das Piriformis-Syndrom tritt normalerweise nach einem Trauma auf und ist mit starken Schmerzen in der Gesäßregion verbunden. Es ist jedoch noch nicht gesichert, dass diese Beschwerden tatsächlich von einer Kompression von Teilen des Nervus Ischiadicus ausgehen.

Das Piriformis-Syndrom wird oftmals mit einer Bandscheibenproblematik verwechselt, da die Symptome, die beim Piriformis-Syndrom in Erscheinung treten, einer Wurzelreizung des Nervus Ischiadicus ähneln.

Das Piriformis-Syndrom besteht häufig dann, wenn keine eindeutige Ursache für „Ischiasschmerzen“ diagnostiziert werden kann. Der Ischiasnerv verlässt in Höhe des Gesäßes das Becken, läuft auf die Rückseite des Oberschenkels und schickt seine Äste schließlich bis in die Fußspitzen. An der Austrittsstelle zieht der Nerv gemeinsam und unmittelbar unterhalb des Musculus Piriformis durch eine knöcherne Öffnung des Beckens. Die eigentliche Ursache ist die nicht ausreichende Verlängerungsfähigkeit (entweder durch Verspannung oder Verkürzung) des Muskels, denn dazu neigt der Musculus Piriformis mit der Zeit. Die Muskelmasse bleibt gleich, der Muskel wird dicker. Dieses vermehrte Platzbedürfnis geht zu Lasten des Ischiasnervs. Es kommt zur Reizung. Die Ursache dieses Verhaltens ist wissenschaftlich noch nicht genau geklärt.

Mögliche Ursachen sind:

  • langes und einseitiges Sitzen (Computerarbeit, Autofahren)
  • das Tragen einer Geldtasche in der Gesäßtasche
  • Überanstrengung (vor allem vornübergebeugte Haltung)
  • Heben schwerer Gegenstände aus der Grätsche heraus
Das Schienbeinkantensyndrom

Das Schienbeinkantensyndrom ist die Bezeichnung für eine schmerzhafte Empfindung in den Schienbeinen. Das auch als mediales Tibiakantensyndrom oder umgangssprachlich als Shinsplintsbekannte Leiden, tritt meist nach sportlicher Aktivität auf. Hervorgerufen werden kann dieser Zustand beispielsweise durch intensives Joggen oder prinzipiell jede andere Sportart, in der Belastungen auf die Schienbein- und Fußmuskulatur wirken. Unangenehm ist zudem das oft langsame Abheilen. Von Seiten mancher Mediziner wird angezweifelt, dass es sich bei Shin-Splints um ein eigenständiges Krankheitsbild handelt oder ob andere Ursachen zum Krankheitsbild führen. Eine Auffassung in der Sportmedizin ist es, Shin Splints als Symptom mit mehreren möglichen Ursachen und nicht als fertige Diagnose einzustufen.

Als eine Ursache kann es das Überbeanspruchen der Muskulatur sein. Die Überbeanspruchung kann bei einer Vielzahl von Sportarten wie Laufen, Fußball oder Basketball auftreten. Die genannten Ballsportarten mit den charakteristischen, schnellen Richtungswechseln können bei untrainierten Sportlern schnell zu Shin-Splints führen. Allerdings kann das Symptom auch bei trainierten Sportlern auftreten, beispielsweise nach einer Gewichtszunahme oder nach einem Wechsel des Schuhwerks. Bei intensivem Betreiben von allgemein als muskel- und gelenkschonend betrachteten Sportarten, wie Rollerskating oder Nordic-Walking,kann Shin-Splints ebenfalls auftreten. Der Schmerz tritt oft am nächsten Tag nach intensivem Sporttreiben auf. Wenn in diesem Zustand weiter Sport betrieben wird, tritt der Schmerz oft direkt während der Belastung auf.

 

Mögliche Ursachen sind:

  • langes und einseitiges Sitzen (Computerarbeit, Autofahren)
  • das Tragen einer Geldtasche in der Gesäßtasche
  • Überanstrengung (vor allem vornübergebeugte Haltung)
  • Heben schwerer Gegenstände aus der Grätsche heraus
Das Vordere-Schienbeinkanten-Syndrom (Tibialis- Anterior-Syndrom)

Das Vordere-Schienbeinkanten-Syndrom (Tibialis- Anterior-Syndrom) ist die Bezeichnung für eine schmerzhafte Empfindung in den Schienbeinen. Das auch als Shin-Splints bekannte Leiden,tritt meist nach sportlicher Aktivität auf. Hervorgerufen werden kann dieser Zustand beispielsweise durch intensives Joggen oder prinzipiell jede andere Sportart, in der Belastungen auf die Schienbein- und Fußmuskulatur wirken. Unangenehm ist zudem das oft langsame Abheilen. Von Seiten mancher Mediziner wird angezweifelt, dass es sich bei Shin-Splints um ein eigenständiges Krankheitsbild handelt oder ob andere Ursachen zum Krankheitsbild führen. Eine Auffassung in der Sportmedizin ist es, Shin-Splints als Symptom mit mehreren möglichen Ursachen und nicht als fertige Diagnose einzustufen.

Als eine Ursache kann das Überbeanspruchen der Muskulatur sein. Die Überbeanspruchung kann bei einer Vielzahl von Sportarten wie Laufen, Fußball oder Basketball auftreten. Die genannten Ballsportarten mit den charakteristischen schnellen Richtungswechseln, können bei untrainierten Sportlern schnell zu Shin-Splints führen. Allerdings kann das Symptom auch bei trainierten Sportlern auftreten, beispielsweise nach einer Gewichtszunahme oder nach einem Wechsel des Schuhwerks. Bei intensivem Betreiben von allgemein als muskel- und gelenkschonend betrachteten Sportarten, wie Rollerskating oder Nordic-Walking, kann Shin-Splints ebenfalls auftreten. Der Schmerz tritt oft am nächsten Tag nach intensivem Sporttreiben auf. Wenn in diesem Zustand weiter Sport betrieben wird, tritt der Schmerz oft direkt während der Belastung auf.

Die Achillodynie

Die Achillodynie ist ein Schmerzsyndrom der Achillessehne, des Ansatzes der Wadenmuskulatur am Fersenbein. Sie gehört unter anderem mit dem Golferellenbogen und dem Tennisellenbogen in die Gruppe der Insertionstendopathien. Es handelt sich um eine entzündliche Reaktion auf mechanische Schädigung von Sehnengewebe durch Mikrotraumata und damit um eine eher häufige Erkrankung. Die Veränderungen im Gewebe treten in der Regel ca. 2 - 6 cm oberhalb des Ansatzes am Fersenbein auf.

Als Ursache der Achillodynie wird eine lokale, meist chronische Überbeanspruchung der Achillessehne angesehen, wobei ständige gleichförmige Belastungen (Langstreckenlauf) genauso vorkommen wie ungewohnte, kurze Tätigkeiten (Aufnahme eines neuen Sportes). In vielen Fällen ist die Ursache nicht erkennbar. Daneben treten Achillodynien aber auch als Folge anderer Erkrankungen wie Arthrose des Sprunggelenkes oder einer Fußdeformation auf.

Patellaspitzensyndrom oder auch Larsen-Johansson-Krankheit

Patellaspitzensyndrom oder auch Larsen-Johansson-Krankheit ist eine schmerzhafte Entzündungsreaktion des Ursprungs der Patellasehne (Kniescheibensehne) an der Spitze der Kniescheibe, bei der sich ein Knochenstück aus der Kniescheibe lösen und nekrotisieren (absterben) kann. Die Erkrankung zählt deshalb zu den Osteonekrosen. Man nimmt an, dass der Morbus Sinding-Larsen-Johansson durch Überlastung verursacht wird.

Die Patienten, meist männliche jugendliche Sportler klagen über Schmerzen und eine Schwellung am Ansatz der Kniescheibensehne an der Kniescheibe, die sich bei Schonung bessert (Patellaspitzensyndrom, engl. jumper's knee). Im Röntgenbild ist eine Veränderung des Knochens zu erkennen. Die Sonographie zeigt zusätzlich die Auftreibung und entzündliche Veränderung der Sehne. In der Kernspintomografie ist außerdem ein Ödem angrenzend in der Kniescheibe zu erkennen.

Rückenschmerzen

Als Rückenschmerzen werden alle mehr oder minder starken Schmerzenim Bereich des Rückens bezeichnet, völlig unabhängig von deren Ursache. Fachsprachlich werden Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule oft Kreuzschmerzen (Lumbalgie/Lumbago) oder "LWS-Syndrom" bezeichnet, während die Dorsalgie entweder unspezifisch Rückenschmerzen oder im engeren Sinne Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule bezeichnet (Synonym: "BWS-Syndrom"). 

Schmerzen der Halswirbelsäule werden oft als Nackenschmerzen, Cervicalgie oder "HWS-Syndrom" bezeichnet. Bei ausstrahlenden Schmerzen in die Extremitäten spricht man im Bereich der Lendenwirbelsäule auch von einer Ischialgie oder Lumboischialgie, an der Halswirbelsäule von einer Brachialgie oder Cervicobrachialgie.

Als in weiterem Sinne dem kombinierten Fachbereich Unfallchirurgie/Orthopädie zugeordnete, erkennbare Ursachen für Rückenschmerzen reichen von Wirbelbrüchen über Bandscheibenvorfälle, Spinale Stenosen und Gleitwirbeln bis hin zu degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen wie der Osteochondrose. Auch entzündliche, wie der Morbus Scheuermann oder der Morbus Bechterew und tumoröse Ursachen der Wirbel, können zu Rückenschmerzen führen.

Nach Vorstellung der Manuellen Medizin/Osteopathie finden sich bei unspezifischen Rückenschmerzen regelmäßig Blockierungen, insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Iliosacralgelenke. Diese können primär oder sekundär auftreten.

Die Stressfraktur

Die Stressfraktur, auch Ermüdungsbruch genannt, entsteht durch Überlastung des Knochens als Folge überhöhtem Trainings. Von einem Ermüdungsbruch sind vorwiegend die Beine und Füße sowie, die Knochen des Becken betroffen.

Die meisten Ermüdungsbrüche entstehen durch ständige Überlastung gesunder Knochen bei Leistungssportarten.

Die Beschwerden entwickeln sich langsam. Es entstehen zunächst leichte Schmerzen, die nur unter Belastung auftreten. Im Ruhezustand sind die Schmerzen nicht zu spüren. Ein Merkmal für eine Stressfraktur ist, dass die Symptome nach der Aufwärmphase nicht wieder verschwinden. Die Beschwerden bilden einen punktförmigen Druckschmerz, bevor eine Schwellung entsteht, die sich auch nach einerlängeren Zeit nicht zurückbildet und unter Anstrengungen Schmerzen verursacht.

Kompartmentsyndrom

Bei dem Kompartmentsyndrom handelt es sich um ein Beschwerdebild, das überwiegend bei Langstreckenläufern auftritt.

Übertriebenes Training lässt in diesem Fall die Muskelmasse im vorderen Bereich des Unterschenkels derart anwachsen, dass der Raumbedarf des Muskels den anatomisch vorgegebenen Rahmen, übersteigt.

Meist treten bei Belastung erst nach einigen Kilometern Schmerzen auf. Das kommt daher, dass der arterielle Blutstrom bei Belastung zunimmt, der venöse Abfluss des Blutes aber im Umfang nicht steigt. Daher steigt der Druck im Kompartment, was zu einem Taubheitsgefühl der ersten und zweiten Zehen führen kann und zu einer damit einhergehenden Kraftminderung der Fuß- sowie Zehenhebermuskulatur.

Der Fersensporn

Der Fersensporn (Kalkaneussporn) ist eine schmerzhafte Erkrankung am Fersenbein. Er ist eine durch Überbeanspruchung entstandene Mikrotraumatisierung am Ansatz der Plantaraponeurose. Der Körper lagert als frustrane Reparaturmaßnahme Knochenmaterial in den Sehnenansatz ein. Oft bestehen diese Fersensporne über sehr lange Zeit, ohne wesentliche Beschwerden zu verursachen. Wenn es dann zu einem Reizzustand kommt, sich die Region entzündet, ist ein normaler Abrollvorgang beim Gehen ohne Behandlung meist nicht mehr möglich.

Bei der Plantarfasziitis handelt es sich um eine Entzündung der Plantarfaszie. Die Plantarfaszie ist eine Sehnenplatte, die unter dem Fuß von der Ferse zum vorderen Fußballen zieht.

Symptome: 

  • stechender Schmerz beim Auftreten
  • dumpfe, unregelmäßig auftretende Schmerzen im Fersenbereich, auch ohne Belastung (z.B. im Liegen)
  • Anlaufschmerzen
  • starke Druckempfindlichkeit am Sehnenansatz (seitlich im unteren Fersenbereich)
  • starke Druckempfindlichkeit der Sehne, vor allem etwa auf Knöchelhöhe
  • Auftreten in erster Linie nach längerer Ruhephase (am Morgen, nach längerem Liegen oder Sitzen etc).
  • kann gemeinsam mit Fersenschmerzen auftreten (stechender Schmerz unter der Ferse)
  • meistens mit Schmerzen im Sinne eines kontrakten Senkfußes verbunden, das TM I - Gelenk wird gereiz

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